Lustiger Klavierunterricht in Wien
 
Mein Weg

Das ist eine Geschichte über eine Klavierspielerin mit Happyend!

Als kleines Mädchen hatte ich immer Kopfschmerzen vor den Klavierstunden. Meine Mutter hat es mir nie geglaubt, aber ich schwöre es, ich hatte sie wirklich! Sie waren sofort da, sobald ich auf dem Weg zur Musikschule war. Mit den Jahren sind sie dann zu etwas Anderem mutiert. Und langsam wurde mir klar: Ich bin eine verkrampfte Musikerin, die bis zum Kopf in allen möglichen Komplexen steckt! ...........Na ja....... Nicht die Erste und leider nicht die Letzte!

In der Zwischenzeit hatte ich aber die Aufnahmeprüfung für Dirigieren am Wiener Konservatorium geschafft und trotzdem ein paar Jahre später ein super Konzert im Musikverein vermasselt.

Um mein Studium zu finanzieren, musste ich arbeiten. Wie? Als Klavierlehrerin natürlich! Und genau dieser "Job", den andere "nur nebenbei" machen, hat am Ende mein Leben umgedreht:

Damals war ich frustriert und ständig müde, aber trotzdem - gleich von Anfang an - habe ich probiert, so zu unterrichten, dass der Unterricht viel Spaß und Freude macht: Die Kinder mussten nicht unbedingt üben und konnten manchmal auch Nein zu einem Stück sagen.

Und alles, was für mich anfangs reine Utopie war, hat immer besser geklappt: Meine Kinder haben gut gespielt, haben sich gefreut, mich zu sehen. (Ich selbst hatte alle meine Klavierlehrerinnen gern getroffen; aber nur auf der Straße, nicht in der Musikschule.)

Natürlich! Auch meine Engeln haben immer wieder Angst gehabt und haben sie oft noch: soooo viele Noten! Aber gemeinsam gehen wir durch dieses Problem durch.

Wie wir das machen?
Es gibt so viele Methoden, und alle sind richtig und falsch zugleich. Man muss nur - je nach Anlass - die passende nehmen oder auch eine neue entdecken und dann weitermachen. Bis zum neuen Stück, zum neuen Konzert oder bis zu etwas ganz Anderem.

Und was ist dann passiert mit dieser frustrierten und ständig müden Klavierlehrerin? Es geht ihr besser! Auch dank der eigenen Schüler! Ich habe gelernt, dass ich genau das leben muss, was ich unterrichte: Musik als Spaß und Freude zu begreifen. Was bei den Kindern funktioniert, funktioniert auch bei mir.

 

 

 

Wenn jedes Kind kreativ ist, warum ist es nicht jeder Erwachsene auch? Wo verschwindet diese Kreativität?

Vor ca. 40, 50 Jahren hat sich Elly Basic, eine kroatische Musikpädagogin und Ethnomusikologin, diese Frage gestellt. Und ihre Antwort war: FMP, die Funktionale Musikpädagogik. Eine Methode, die in Österreich leider noch vollkommen unbekannt ist. Sie ist im Moment meine Lieblingsmethode, die mich immer wieder inspiriert, die ich immer wieder nütze und die ich für jedes Kind adaptiere. Wie bequeme Schuhe.

Als ganzheitliche Methode ist es nicht Ziel der FMP, perfekte Musiker zu "züchten". Vielmehr ist es wichtig, dass die Kinder ihren individuellen Weg gehen lernen, um ihre biologischen, psychologischen und physiologischen Begabungen bis ins Erwachsenenalter zu behalten und weiter zu entwickeln.

Die Musik ist dabei "nur" ein Mittel. Die Musik ist wie Schuhe. Bequeme Schuhe, wenn Sie mich fragen, die keine Blasen verursachen, Schuhe, die uns alle immer weiter bringen können. Wir Musiklehrer sind dazu da, die Kinder zu untersttzen, diesem Weg zu folgen. Wohin, wieweit... das wissen nur unser Kinder.

 
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